Das Graßlfinger Dorffest 2015

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    Und wieder wagte die Feuerwehr Graßlfing den kalten Sprung ins Wasser. Würde ein Dorffest gelingen? Werden die Bürger das annehmen und mitfeiern? Wie soll es aufgezogen werden?

    Die Idee hatte viele Väter und wurde schon Mitte 2014 geboren. Das Zelt war schon damals bestellt worden und auch die Musiker wurden noch 2014 gebucht.
    In den ersten Vorstandsitzungen 2015 wurde die Idee langsam mit Leben erfüllt und in einer Mammutsitzung im März wurde bis fast Mitternacht die Idee zu Ende gedacht. Der Ablauf wurde festgelegt und die Aufgaben verteilt. Jetzt hatte jeder seinen Rahmen, in dem er arbeiten und vorbereiten konnte.

    Unserem Ehepaar Heinz und Sabine Müller oblag wieder der Getränkebereich, die Verhandlung mit dem Fleisch- lieferanten, die Jugend um Franz Fröhlich & Co. kümmerte sich wieder um den Grill, Sylvia Hassmann war für den Käsestand zuständig. Wolfgang und Michael Pellkofer kümmerten sich um die Stromversorgung.
    Die Liste der Zuständigen war ziemlich lang und wurde im Protokoll festgelegt und es hat super geklappt. Die Vorbereitung war wieder eine tolle Leistung der Feuerwehr Graßlfing.



  • Der Aufbau

    Mittwochabend trafen sich dann die freiwilligen Helfer zum Aufbau des großen Festzeltes in Zusammenarbeit mit dem Zeltmeister. Gleichzeitig wurden die Grillbude und eine kleiner Bude für den Käseverkauf aufgebaut. Zusammen mit dem Kühlwagen und dem Verkaufsstand von der Brauerei Bischofshof Regensburg war der Festplatz komplett.

      

      


    Freitag nach oben >

    Kurz nach Mittag wurden die Buden und das Zelt dann mit dem Innenleben versehen. Kabel wurden verlegt, Tische aufgestellt, Getränkekästen geschleppt, Schilder gedruckt und laminiert, die Ehrenurkunden von der Druckerei geholt und vieles mehr. Wie als würden alle nichts anderes tun, wurde hier zusammengearbeitet. Jeder hatte seinen Bereich und jeder packte überall an. Es machte wie immer Spaß, auch wenn es viel zu bewältigen gab.

      

    Der erste Abend des Graßlfinger Dorffestes konnte beginnen. Anfangs hatten die Organisatoren etwas Bammel - würden die Leute kommen? Doch die Sonne lachte und der sprichwörtliche weiß-blaue Himmel lud zusätzlich ein sich zum Treffpunkt Dorfplatz zu begeben. Und so dachten die Leute auch und so füllte sich nach und nach der Platz um das Schützenheim und Feuerwehrgebäude, die Außenplätze wurden ständig ergänzt um für alle Platz zu finden.
    Jeder genoss das Fest unter freiem Himmel und das Zelt blieb für den Anfang erst mal leer, fast, bis auf dem Musiker Alois Stürzl. Trotz der Einsamkeit im Zelt heizte er den Anwesenden gehörig ein. Ganz der Profi!

    An dieser Stelle sollten wir auch unsere 3 Bedienungen erwähnen - Heidi, Maria und Veronika - die den ganzen Abend sich um die Bewirtung der Gäste kümmerten.

      

    Pfarrer Haimerl von Hohengebraching ließ sich zum O´zapfn überreden und schlug mit einem kräftigen Schlag den Zapfhahn ein und gleichzeitig den Drehverschluss ab. Mit einer Zange wurden die ersten 2-Liter-Krüge gefüllt, bis man den Ersatzhahn setzen konnte. Dieses Ereignis wird dem Geistlichen vermutlich noch eine Zeit verfolgen.

    Neben dem Festbetrieb wurden an junge Eltern und ihrem Nachwuchs Rauchmelder durch die beiden Vorsitzenden übergeben. Dies, so hatte man in der Vorstandssitzung beschlossen, solle künftig wieder zur Tradition werden. Der kleine Andreas machte gleich den Anfang, entkam seinen Eltern und holte das Geschenk selbst ab.

      


      


    Ein weiterer Höhepunkt an diesem Abend war die überreichung der Urkunden zur Ehrenmitgliedschaft bei der Feuerwehr Graßlfing. Franziska Pellkofer, Maria Hirner, Johann Schambeck und Peter Forster sen. wurde diese Ehre zuteil. Der 1. Vorsitzende Josef Eder berichtete aus der Feuerwehrvergangenheit der Geehrten und wurde dabei unterstützt von der 1. Bürgermeisterin Barbara Wilhelm, die dies Ehrung gerne unterstützte.

    Je später der Abend umso mehr wechselten in das Festzelt und schon standen bei dem heißen Rhythmus die ersten Gäste auf den Bänken und tanzen zur Musik. Nach dem Bolognesen durch das Zelt und über den Festplatz war die Party voll im Gange. Es wurde gerockt, getanzt und gefeiert bis … sehr spät oder früh….

    Für die Zeltwache brauchte man nicht lange suchen. Die Jugend hatte dies schon beschlossen und übernahm diesen Part. Nur mit der kalten Nacht hatten sie nicht gerechnet und so mussten sie sich mit dem Schutzanzug wärmen.

      

      

      

      

      

    Samstag nach oben >

    In der Früh hatte es geregnet und es sah nicht nach einer Fortsetzung im Freien aus. Doch während der Vorbereitung für den Abend klärte sich der Himmel auf und ein paar Sonnenstrahlen veranlassten auch einige Gäste sich draußen niederzulassen. Aber auch das Zelt füllte sich jetzt schneller als am Vortag. An diesem Abend, den bayerischen Abend, sorgten die Züchmühler Musikanten für den musikalischen Rahmen.

    Zum Essen gab es gegrilltes Fleisch, Bratwürste mit Kraut, Käse und beim Kartoffelsalat verzichtete man auf Konservierungsstoffe. Im Bierwagen unterstütze Franz Engelmann an diesem Abend das Ehepaar Müller.

    Auch an diesem Abend kamen viele junge Eltern mit ihren Kindern und so entschied sich der Jugendwart Matthias Hassmann spontan die Kleinen schon mal mit der Feuerwehr vertraut zu machen und schnell wurde eine kleine Runde durch das Dorf im Feuerwehrauto gefahren. Die Kinder waren total begeistert und auch den Eltern gefiel diese Einlage sehr gut.

    Die Musikanten, totale Profis, wollten auch die Freisitzler mit einbeziehen und zogen singend durch das Zelt nach draußen. Dort wurden dann G´stanzl gesungen und die Gäste machten mit. Kurz vor Mitternacht ging dann der zweite Abend des Graßlfinger Dorffest langsam zu Ende.

      

      

      

      

      

    Abbau nach oben >

    Trotz Muttertag, zwei Tage Arbeit und Feiern kamen wieder genügend Feuerwehrler, zu denen sich auch die Leute vom Frühschoppen gesellten. Jeder packte mit an und so waren Garnituren schnell wieder auf dem Anhänger, die beiden Buden abgebaut und wieder ins alte Feuerwehrhaus gebracht. Auch der Zeltabbau ging schnell über die Bühne. Heinz Müller kontrollierte die leeren Getränkekisten und Fässer, hackte alles ab um dies wieder korrekt an die Brauerei übergeben zu können.

      

    Fazit nach oben >

    Die anfangs beschriebene Skepsis der Organisatoren wurde mit einem gelungenen Dorffest zerschlagen. Trotz vieler Veranstaltungen im Gemeindebereich und der Regensburger Maidult kamen viele, auch aus anderen Ortschaften. Und was erfreulich war, es kamen auch viele junge Eltern mit ihren Kindern.

    Auch muß man sich wieder bei allen Helfern bedanken. Sie kamen alle wieder, verzichteten auf Freizeit und stellten sich den Aufgaben und bewiesen wieder Teamgeist. Der 1. Vorsitzende Josef Eder war hoch zufrieden und dies zeigte nicht nur sein strahlendes Gesicht nach dem Abbau.

    Text und Fotos: Rainer Kühne